Neupatient - Erste Schritte

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Kostenlose, unverbindliche Erstberatung

In einem Erstgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre individuelles Anliegen und danach zeige ich Ihnen, ob und wie ich Ihnen helfen kann. Sie entscheiden ganz in Ruhe und ohne Risiko, ob ich der richtige Partner für Sie bin.

Inhaltsverzeichnis

Wenn Sie mich in einem Erstgespräch kennenlernen möchten, rufen Sie mich gerne an, nutzen Sie das Kontaktformular oder buchen Sie selbst online einen Termin für ein Erstgespräch in meiner Praxis.

Da im Vorfeld einer Psychotherapie immer auch organisatorische oder inhaltliche Fragen bezüglich des Ablaufs aufkommen, habe ich für Sie den Behandlungsablauf kurz zusammengefasst.

Im Anschluss daran folgt ein Formular mit dem Sie einen Termin zu Erstgespräch anfordern können und wir in Ruhe über Ihre Situation reden können. Ich freue mich darauf Sie kennenlernen zu dürfen.

Nur Mut, der erste Schritt ist immer der schwerste! 

Erstgespräch und probatorische Phase

Das Erstgespräch und die ersten Sitzungen dienen dem gegenseitigen Kennenlernen, der Diagnostik und dem Festlegen von Verfahren und Zielen. Zur Sprache kommen dabei auch Ihre aktuellen Beschwerden, der Beginn der ersten Symptome, die Frage nach den belastenden Lebensumständen sowie ein erster Einblick in Ihre lebensgeschichtliche Entwicklung.

Beim Erstgespräch haben Sie neben dem Kennenlernen auch die Gelegenheit, zu beurteilen, ob Sie sich in meiner Praxis wohlfühlen. Da eine Psychotherapie maßgeblich auf Vertrauen und einem positiven Empfinden in der Therapie aufbaut, sind zunächst 5-8 „Probestunden“ vorgesehen – die sogenannte probatorische Phase. In diesen ersten Sitzungen besprechen wir gemeinsam Ihre aktuellen Beschwerden, den lebensgeschichtlichen Hintergrund und Ihre Krankheitsgeschichte, identifizieren so das Problemverhalten, erstellen ein individuelles Störungsmodell und einen darauf ausgerichteten Behandlungsplan.

Für den Erfolg einer Behandlung ist der wichtigste Aspekt, dass Sie in diesen ersten gemeinsamen Behandlungsstunden ausreichend Zeit und Möglichkeit haben, Ihren Entschluss zur Arbeit an Ihrem Problemverhalten dauerhaft zu festigen. Dieses bewusste Treffen eines Entschlusses ist die beste Motivation, um auch in den kommenden Problemsituationen durchzuhalten und die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Nach Abschluss der probatorischen Phase entscheiden wir gemeinsam, ob eine Psychotherapie für Sie sinnvoll und erfolgversprechend ist.

Behandlungsphase

Haben Sie sich nach Abschluss der probatorischen Phase für eine Psychotherapie bei mir entschieden, formuliert der Therapeut einen ausführlichen Antrag auf Kostenübernahme an die zuständige Versicherung. Nach der Genehmigung der geplanten Therapie durch die Versicherung kann die eigentliche Behandlung aufgenommen werden. Sie findet in der Regel ein- bis zweimal pro Woche ein Einzelgespräch à 50 Minuten statt. Bei Bedarf können wir die Sitzungsdauer sowie den Abstand zwischen den Sitzungen auch variieren.

Von Ihrer individuellen Problemstellung ausgehend, vermittle ich Ihnen Wissen zum Störungsbild, hinterfrage die Auslöser der Symptomatik, ermögliche Ihnen neue Perspektiven, Deutungen und Betrachtungsweisen und vermittle Ihnen praktische Methoden, um Ihre Denk- und Verhaltensmuster nachhaltig zu ändern und so positiven Einfluss auf Ihre Gedanken, Ihre Gefühle und Ihr Alltagshandeln zu üben.

Die Therapiedauer hängt dabei wesentlich vom individuellen Störungsbild bzw. der Schwere der Symptomatik ab. Eine Kurzzeittherapie umfasst bis zu 25 Stunden, eine Langzeittherapie bis zu 50 Stunden.

Die Termine werden zu Beginn in der Regel in wöchentlichen Abständen vereinbart, bei ausreichender Stabilisierung bzw. zunehmender Verbesserung der Symptomatik können die zeitlichen Abstände später vergrößert werden.

Beendigungsphase und Abschied

Die Behandlung wird üblicherweise beendet, wenn ich mit Ihnen die Einschätzung treffe, dass unsere vereinbarten Therapieziele erreicht wurden. In der Beendigungsphase der Therapie geht es darum, Abschied zu nehmen von den vertrauten Sitzungen und dem Therapeuten. Dabei blicken wir zurück auf den Verlauf der Behandlung und die erreichten Veränderungen.

Die Länge dieser Beendigungsphase hängt von den individuellen Bedingungen und der gewählten Therapiemethode ab. Die letzten Sitzungen dienen vor allem der Vorbeugung von Rückfällen. Am Ende der Behandlung steht ein Abschlussgespräch, in dem die Interventionen bzw. der Verlauf der Therapie noch einmal rückblickend bewertet werden.

Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen?

Viele Menschen scheuen sich davor, bei psychischen Problemen professionelle Unterstützung anzunehmen. Der Schritt zu einem Psychotherapeuten ist oft mit Vorurteilen und Ängsten verbunden, manchmal auch mit dem Gefühl, persönlich versagt zu haben.
Besonders depressive Menschen neigen dazu, sich selbst die Schuld an ihren Problemen zu geben anstatt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Oft verzögert auch die falsche Vorstellung, die Schwierigkeiten und das psychische Leiden irgendwie aus eigener Kraft zu lösen, den Weg zum Therapeuten. Unbehandelte psychische Erkrankungen können eine Eigendynamik entwickeln und weitere Gesundheitsprobleme auslösen. Dadurch wird es dann noch schwieriger die Störung zu überwinden. Umso wichtiger ist die „Entscheidung für den ersten Schritt“, also einen Beratungstermin bei einem Therapeuten zu vereinbaren. Dies verlangt oftmals eine Menge Mut.

Konflikte und psychische Probleme können nur dann bewältigt bzw. gebessert werden, wenn der Patient entschlossen ist. Es muss die ernsthafte Bereitschaft bestehen (ggf. in den ersten Sitzungen entwickelt werden), „in sich zu gehen“, und über sich nachzudenken. Ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Therapie ist auch die Motivation, sich über einen längeren Zeitraum mit unangenehmen Erfahrungen und Gefühlen auseinanderzusetzen. Für eine konstruktive ambulante Therapie ist darüber hinaus ein Mindestmaß an psychischer Stabilität unabdingbar.

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