Generalisierte Angst

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Generalisierte Angst

Jeder Mensch ist manchmal ängstlich oder hat wirkliche Angst. Das ist ganz normal. Angst ist eine Schutzfunktion; sie versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, damit er in einer Gefahrsituation schnell reagieren.

Wenn solche Ängste jedoch überhandnehmen und alles überschatten, können sie zu einer Belastung werden und sich zu einer generalisierten Angst entwickeln.

Im Vergleich zu anderen Angststörungen können die Betroffenen ihre Angst nicht konkret bestimmen. Denn es sind viele verschiedene Bedrohungen, die sie den ganzen Tag und überall wahrnehmen. Sie leben in einer endlosen Spirale aus Sorgen und Ängsten.

Unbehandelt schaukeln sich die unbestimmten Sorgen und Ängste bei dieser Erkrankung meist immer höher. In der Therapie lernen die Patienten, sich ihrer Ängste zu stellen und diese Dynamik zu durchbrechen.

Autor: Marta Mustermann
Position: Psychologin
Aktualisiert: 29.04.2021

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine generalisierte Angststörung?

Menschen, die unter einer Generalisierten Angststörung leiden, werden die meiste Zeit des Tages von Sorgen verfolgt. Sie machen sich zum Beispiel Sorgen, um Familienangehörige, Beziehungen, Krankheit, die finanzielle Situation oder die Arbeit.

Sorgen sind angstbesetzte Erwartungen, die sich auf ein Ereignis beziehen, bei dem ein schlechter Ausgang befürchtet wird. Betroffene spielen die befürchteten Ereignisse im Kopf immer wieder durch, ohne eine Lösung für das Problem zu finden. Je länger der Prozess dauert, desto stärker werden die Ängste. Die Sorgen nehmen mehrere Stunden des Tages in Anspruch und werden von den Betroffenen als unkontrollierbar wahrgenommen.

Durch diese verzerrte Wahrnehmung schränken sich die Betroffenen in ihrem Alltag immer weiter ein, da ja jederzeit etwas passieren kann.

Bei den meisten Menschen, die an einer generalisierten Angststörung erkrankt sind, treten neben körperlichen Beschwerden oftmals auch andere psychische Erkrankungen auf. Am häufigsten kommen affektive Störungen (z.B.: Depression), andere Angststörungen (z.B. soziale Phobie) und somatoforme Störungen vor.

Häufigkeit und Risiko

In Deutschland erkranken etwa 5 % im Laufe ihres Lebens an einer generalisierten Angststörung. Dabei sind Frauen etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Generalisierte Angststörung gehört damit zu den häufigsten Angststörungen.

Während andere Angsterkrankungen meist in der Jugend oder dem frühen Erwachsenenalter entstehen, ist dies bei generalisierten Angststörungen eher selten der Fall. Generalisierte Angststörungen treten oft zwischen dem 35. und dem 45. Lebensjahr erstmalig auf.

Neben der Generalisierten Angststörung leiden die meisten Betroffenen an weiteren psychischen Problemen. Häufig sind die spezifische und die soziale Phobie sowie Depressionen und körperliche Beschwerden ohne organische Ursache (somatoforme Störungen).

Wenn die Erkrankung nicht behandelt wird, besteht ein hohes Risiko, dass sie lange bestehen bleibt.

Ursachen

Die Ursachen einer generalisierten Angststörung sind vielfältig. Es spielen sowohl biologische als auch psychische Faktoren eine Rolle.

Wichtige Einflussfaktoren sind neben einer genetischen Vorbelastung auch Erziehungsstil der Eltern und die Erfahrungen, die eine Person in jungen Jahren gemacht hat. Im Folgenden werden die häufigsten Ursachen auf einen Blick zusammengefasst.
 
Psychische Ursachen auf einen Blick:

  • Starke Risikofaktoren für eine Angststörung sind Missbrauch und Vernachlässigung
  • Schweres Trauma aus der Kindheit oder dem späteren Leben
  • Verlust des Partners durch Scheidung, Trennung oder Tod sowie Arbeitslosigkeit.
  • Fehlfunktion des Gehirns durch einen Mangel an Botenstoffen, die für Entspannung sorgen (Serotonin)
  • Genetische Vorbelastung der Familie
  • Kindheit in der keine sichere Bindung zu den Eltern oder anderen nahen Bezugspersonen aufgebaut werden konnte.
  • Gelernte kognitive Grundannahmen und Sichtweisen wie „Die Welt ist gefährlich“ fördern das Sorgenverhalten; eher ängstliche Eltern fördern die Ängste bei ihren Kindern, so entsteht ein Teufelskreis.

Für Menschen mit generalisierter Angststörung ist es häufig schwer, dass es keine „absolute Sicherheit“ im Leben gibt. Sie reagieren sehr sensibel auf Reize, die eine Gefahr darstellen könnten. Mehrdeutige Reize werden eher als bedrohlich eingeschätzt. Betroffene glauben, dass sie Dinge nicht ändern oder kontrollieren können, was wiederum Angst auslöst.

Viele Betroffene nehmen auch an, dass sie sich durch Sorgen vor Enttäuschungen schützen oder ein Unglück abwenden können.

Symptome

Eine generalisierte Angststörung kann sich sowohl psychisch (1) als auch körperlich (2) äußern. Wenn die hier beschriebenen Symptome und Anzeichen zutreffen, könnte eine generalisierte Angststörung der Grund sein. Dann ist es sehr empfehlenswert, einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen.
 
1. Psychische Beschwerden
Zu den psychischen Beschwerden gehören andauernde, wirklichkeitsferne und übertriebene Befürchtungen. Die Ängste betreffen verschiedene Bereiche des Lebens. Sie sind keine Reaktion auf eine Bedrohung und auch nicht auf bestimmte Dinge oder Situationen beschränkt. Weil sich die Angst auf alles Mögliche beziehen kann, sprechen Fachleute von generalisierter Angst.

Menschen mit einer generalisierten Angststörung können sich zum Beispiel in einem Moment ängstigen, sie jederzeit an einem Herzinfarkt sterben könnten. Im nächsten Augenblick fürchten sie, dass ihr Partner auf dem Weg zur Arbeit verunglückt ist oder sie ihren Schlüssel verlieren könnten. Die Sorge ist praktisch allgegenwärtig, ob es sich nun um große, kleine oder irrelevante Dinge handelt.

In manchen Fällen können die ständigen Sorgen überhandnehmen, so dass der Betroffene Angst vor den Sorgen selbst entwickelt. Man spricht dann von sog. „Meta-Sorgen“, d.h. der Betroffene glaubt durch das sich Sorgen krank zu werden. Als Folge dessen versuchen sie, die sorgenvollen Gedanken zu unterdrücken. Manche Betroffenen machen sich auch Sorgen über ihre Sorgen (sogenannte Metasorgen) und versuchen daher, diese zu unterdrücken. Dieser Versuch bewirkt allerdings genau das Gegenteil: die Sorgen werden zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wodurch diese wiederum als unkontrollierbar erlebt werden.

Andere Personen erzählen, dass sie sich selbst als unfähig ansehen, Probleme zu lösen. Durch das sich Sorgen wird das Anwenden konkreter Problemlösestrategien unterbunden und dies verschafft zumindest kurzfristig eine trügerische Erleichterung und Sicherheit.

Wichtig:

Menschen mit einer generalisierten Angststörung können diese Sorgen nicht kontrollieren. aufzusuchen, um den Erfolg der Behandlung zu gewährleisten.

Psychische Symptome auf einen Blick:

  • Ständige Sorgen in allen Bereichen des Lebens
  • Sorgen über Sorgen selbst („Meta-Sorgen“)
  • Gefühl der Unkontrollierbarkeit von Angstzuständen

2. Körperliche Beschwerden
Als Reaktion auf Angst setzt die Nebenniere das Hormon Adrenalin im Körper frei. Dadurch werden viele Körperfunktionen beschleunigt, zum Beispiel schlägt das Herz schneller, die Atemzüge werden kurz und flach.

Das Problem dabei ist, dass dieser „Alarmmodus“ als eine kurzfristige Maßnahme des Körpers gedacht ist, um die Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit des Betroffenen zu erhöhen. Bei Menschen mit einer generalisierten Angststörung hält dieser körperliche Alarmzustand allerdings an und erschöpft so Geist und Körper.

Dies kann dann zu zahlreichen Beschwerden führen, wie Konzentrations- und Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Zittern, Schwitzen, Muskelverspannungen, Herzklopfen oder Magenbeschwerden führen. Oftmals wird bei einem Arztbesuch hinter diesen Beschwerden keine generalisierte Angst diagnostiziert, was die Situation für den Betroffenen nur verschlimmert.

Wichtig:

Wenn Ängste nur in bestimmten Situationen auftreten, handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine generalisierte Angststörung. Auch plötzlich einsetzende Ängste oder Panikattacken sind kein Merkmal einer generalisierten Angststörung.

Körperliche Symptome auf einen Blick:

  • Muskelverspannungen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsprobleme
  • Zittern
  • Starkes Schwitzen
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Magen- und Darmprobleme
  • Nervosität

3. Vermeidung und Rückversicherung
Häufig versuchen Betroffene ihre Sorgen zu verringern, indem sie zum Beispiel permanent Familienmitglieder kontaktieren, um zu hören, dass es ihnen auch gut geht. Sie suchen bei anderen Personen oft die Rückversicherung, dass alles in Ordnung ist und sie sich keine Sorgen machen müssen. Diese Kontrollanrufe schaffen kurzfristige Sicherheit, sind aber oft belastend für das Umfeld.

Manche vermeiden es auch, Nachrichten zu hören oder längere Strecken mit dem Auto (Angst zu verunglücken) zurückzulegen, um sich vor weiteren Ängsten zu schützen.

Diese beiden Verhaltensweisen verstärken die Problematik letzten Endes leider nur noch. Denn Rückversicherung und Vermeidungsverhalten bestärken sie darin, dass es tatsächlich Grund zur Sorge gibt.

Diagnose

s gibt verschiedene Arten von Angststörungen mit jeweils unterschiedlichen Symptomen. Dazu gehören Phobien, Panikstörungen und Zwangsstörungen. Daher bedarf es zuallererst eines ausführlichen Gesprächs, um eine genaue Diagnose stellen zu können.

In einem Gespräch werden Arzt oder Psychotherapeut den Betroffenen nach den einzelnen Beschwerden, dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Familiengeschichte und nach körperlichen Erkrankungen fragen und überprüfen, ob eine generalisierte Angststörung vorliegt.
Fragebögen helfen dem Therapeuten dabei, die Schwere der Erkrankung einzuschätzen und abzuklären, ob noch andere psychische Probleme als Ursache in Frage kommen.
 
Folgende Fragen könnte Ihnen der Therapeut stellen:

  • Wie oft haben Sie sich in letzter Zeit nervös oder angespannt gefühlt?
  • Fühlen Sie sich oft unruhig und unfähig, still sitzen zu bleiben?
  • Haben Sie viele Sorgen in Ihrem Kopf, die Sie nicht kontrollieren können?
  • Haben Sie oft Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte

Anhand dieser individuellen Befragung klassifiziert er Ihre Symptome mit Hilfe der ICD-10. Nach der ICD-10 Klassifikation psychischer Störungen müssen folgende Kriterien für die Diagnose der Generalisierten Angststörung zutreffen:
Betroffene müssen mindestens sechs Monate eine Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme empfinden. Darüber hinaus müssen mindestens vier der nachfolgenden Symptome vorliegen, wobei wiederum mindestens eins der Symptome 1 bis 4 vorhanden sein muss.

  1. Palpitationen, Herzklopfen oder erhöhte Herzfrequenz
  2. Schweißausbrüche
  3. Fein- oder grobschlägiger Tremor (Zittern)
  4. Mundtrockenheit (nicht infolge von Medikation oder Austrocknung durch z.B. Durchfall)
  5. Atembeschwerden
  6. Beklemmungsgefühl
  7. Thoraxschmerzen und -missempfindungen
  8. Nausea (Übelkeit) oder Missempfindungen im Bauchraum (z. B. Kribbeln im Magen)
  9. Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Schwäche und Benommenheit
  10. Gefühl, dass die Objekte unwirklich sind (Derealisation) oder man selbst ist weit entfernt oder „nicht wirklich hier“ (Depersonalisation)
  11. Angst vor Kontrollverlust, verrückt zu werden oder „auszuflippen“
  12. Angst zu sterben
  13. Anhaltende Reizbarkeit
  14. Konzentrationsschwierigkeiten
  15. Muskelverspannung
  16. Hitzegefühle oder Kälteschauer

Außerdem wird ein Arzt zum Ausschluss organischer Ursachen eine körperliche Untersuchung durchführen und ein Blutbild erstellen.

Ähnliche Symptome wie bei einer Generalisierten Angststörung können nämlich ebenso aufgrund einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten. Auch die Nebenwirkungen mancher Medikamente und der Entzug von Drogen können Ängste hervorrufen.

Deshalb ist es wichtig zunächst organische Ursachen auszuschließen. Es kann einige Zeit dauern, bis eine generalisierte Angststörung eindeutig festgestellt wird. Also haben Sie ein wenig Geduld.

Behandlung

Die Behandlung der generalisierten Angststörung besteht meistens aus einer Kombination von kognitiver Verhaltenstherapie und Medikamenten. Darüber hinaus werden zur Unterstützung der Therapie häufig Entspannungstechniken nach Jacobson eingesetzt.

Wichtig:

Seien Sie geduldig mit sich selbst, denn eine schnelle oder einfache „Heilung“ ist nur in Einzelfällen zu erwarten. Oftmals bedarf es einer gewissen Zeit bis man lernt mit dem Stress und der Angst besser umzugehen.

Bei der kognitiven Verhaltenstherapie geht es zunächst um die Bearbeitung von ungünstigen Gedankenmustern und einem Hinterfragen von automatisch auftretenden Gedanken. Dazu wird dem Betroffenen der Mechanismus der Angststörung erklärt. Nach dieser Erläuterung wird die Bewertung und Interpretation von bestimmten Gedanken, die zur Aufrechterhaltung der generalisierten Angststörung beitragen, verändert.

Ein Hauptproblem der Generalisierten Angststörung ist, dass die Gedanken von einer Sorge zur nächsten springen, deshalb wird der Betroffen unmittelbar mit der gedanklichen Angst konfrontiert. Dies dient dazu, den Patienten an die negativen Vorstellungen zu gewöhnen. Die Angstintensität nimmt so mit der Zeit ab.

Personen mit Generalisierter Angststörung suchen zudem regelrecht nach Gründen für ihre Sorgen. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist daher, die Aufmerksamkeit von negativen Reizen wegzulenken. Der Patient lernt, die von ihm zu hinterfragen und durch realistische Gedanken zu ersetzen.

Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie werden auch häufig Entspannungsverfahren eingesetzt. Diese können dem Betroffenen helfen, im Alltag einen Zustand der Entspannung zu erzeugen, wenn die Sorgen auftreten. Zusätzlich erzielt das Aneignen von Bewältigungs- und Problemlösestrategien eine Verbesserung.

Neben diesen psychotherapeutischen Maßnahmen werden in der Regel auch Medikamente wie Antidepressiva eingesetzt, um die Angststörung effektiv zu bekämpfen.
 
Ziele der Behandlung:

  • Aufbau von Krankheitsverständnis
  • Selbstbeobachtung der Sorgen mit Hilfe von Wochenprotokollen
  • Erkennen dysfunktionaler Kognitionen, Distanzierung von „Katastrophenerwartungen“
  • Erlernen von Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training
  • Verbesserung der Problemlösekompetenz
  • Abbau von Vermeidungs- und Rückversicherungsverhalten
  • Rückfallprophylaxe

Es ist sehr schwer, extreme Ängste in den Griff zu bekommen, aber viele Menschen schaffen es mit der Zeit. Mithilfe einer Therapie lassen sich dabei die Grundmuster der Ängste und Sorgen erkennen. So kann der Betroffene lernen diese schädlichen Gedanken und Verhaltensweisen soweit in den Griff zu bekommen, dass sie das Leben nicht mehr beherrschen.

Was können Angehörige oder Freunde tun?

Meist sind Angehörige und Freunde bei einer generalisierten Angststörung mitbetroffen, da die Betroffenen sie oft in ihre Sorgen einbeziehen, sich beispielsweise versichern wollen, dass nichts Schlimmes passiert ist oder passieren wird und ihre Bezugspersonen dadurch oft anrufen (sog. Kontrollanrufe).

Es ist hilfreich, wenn Angehörige gut über die generalisierte Angststörung informiert sind. Dabei ist es wichtig, dass sie vermeiden, den Betroffenen immer wieder zu beruhigen, weil langfristig die Sorgen aufrechterhält.

Für das Wohlbefinden ist es wichtig, dass Angehörige sich selbst nicht zu sehr einschränken. Sie sollten zum Beispiel nicht auf Aktivitäten verzichten, die ihnen Freude bereiten, nur weil sich der Betroffene dann sorgen würde.

Wird die Angsterkrankung des Partners, Familienmitglieds oder Freundes allerdings zu belastend, können sich auch Angehörige Hilfe bei Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Ärzte und Psychotherapeuten holen.

Krankheitsverlauf und Prognose

Für gewöhnlich entwickelt sich eine generalisierte Angststörung langsam und fällt zunächst nicht auf. Je früher dieser chronische Verlauf erkannt und die Erkrankung behandelt wird, desto besser stehen die Chancen für eine Heilung. Oft erleben Betroffene in dieser Zeit bessere und schlechtere Phasen. Rückschläge gehören bei einer generalisierten Angststörung dazu.

Im Vergleich zu anderen Angststörungen fällt die Prognose zwar schlechter aus, weil sie selten alleine auftritt und in der Regel durch andere Probleme verdeckt wird. Sobald die generalisierte Angst allerdings erkannt ist, gelingt es jedem Vierten die Angststörung nach 2 Jahren zu überwinden.

Langfristig gesehen klingt eine Angststörung immer ab, weil die Menschen im Alter mit Stress und Ängsten erfahrener sind und die Dinge nüchterner betrachten.

Quellen und Lesetipps:

  • Becker, Hoyer: Generalisierte Angststörung. Göttingen: Hogrefe.
  • Wilms & Wilms: Meine Angst – eine Krankheit? Balance.
  • Becker, E.S. & Margraf, J. (2017). Vor lauter Sorgen …: Hilfe für Betroffene mit Generalisierter Angststörung (GAS) und deren Angehörige. 2. Auflage. Weinheim: Beltz.
  • Hoyer, J., Beesdo-Baum, K., Becker, E.S. (2016). Ratgeber Generalisierte Angststörung. Informationen für Betroffene und Angehörige. 2. Auflage. Göttingen: Hogrefe.

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