Psychoanalytische Psychotherapie
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Psychoanalyse
Das Wort Psychoanalyse kommt aus dem Griechischen: „Psyché“ bedeutet Seele, „analysis“ Untersuchung. Die Psychoanalyse ist eine Wissenschaft, die Sigmund Freud zwischen 1890 und 1920 entwickelt hat.
Es handelt sich dabei um ein theoretisches Modell, das die menschliche Psyche zu erklären versucht, indem es das Erleben und Verhalten als ein Zusammenwirken bewusster und unbewusster Prozesse erforscht.
Die Psychoanalyse ist die klassische „Urform“ zahlreicher weiterentwickelter Psychotherapieverfahren im 20.Jahrhundert. Nach über 100jährigem Erfahrungswissen hat sie sich vielfältig weiterentwickelt und zu zahlreichen modifizierten Behandlungsverfahren geführt.
Autor: Marta Mustermann
Position: Psychologin
Aktualisiert: 29.04.2021
Inhaltsverzeichnis
Was ist die Psychoanalyse?
Als Behandlungsverfahren ist die Psychoanalyse, wie auch andere Psychotherapien, darauf ausgerichtet, Hilfe bei seelischen Problemen zu leisten. Dazu gehören im Allgemeinen Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Diese können in seelischen und körperlichen Symptomen zum Ausdruck kommen, wie z.B.:
- Ängste
- Essstörungen
- Süchte
- Zwänge
Die Psychoanalyse kann unter anderem bei bestimmten Depressionsformen, Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen sowie bei psychosomatischen Erkrankungen hilfreich sein.
Im Gegensatz zur Verhaltenstherapie, die im „Hier und Jetzt“ ansetzt und dem Behandelten Bewältigungsstrategien an die Hand gibt, zählt die Psychoanalyse zu den „aufdeckenden Therapien“.
Sie geht davon aus, dass persönliche Lebenserfahrungen und vor allem deren konflikthafte unbewusste Verarbeitung psychische Erkrankungen mitverursachen oder aufrechterhalten können. Unsere Lebenserfahrungen werden dabei besonders durch die Beziehungen zu anderen Menschen geprägt werden, wobei vor allem die ersten Lebensjahre besonders prägend sind.
Es sind diese frühkindlichen Erfahrungen, die wir verinnerlicht haben und die das Bild eines Menschen von sich selbst und anderen Menschen, sowie die Grundeinstellung zu sich selbst und anderen, beeinflusst. Dabei können sich vor allem ungünstig verarbeitete Erfahrungen unbewusst negativ auf die Lebens- und Beziehungsgestaltung des Erwachsenen auswirken. Die Folgen dieser Konflikte können sich dann psychischen sowie körperlichen Beschwerden äußern.
Wie funktioniert eine analytische Psychotherapie?
Die klassische analytische Psychotherapie ist als Langzeittherapie angelegt. Sie findet über einige Jahre hinweg drei- bis fünfmal wöchentlich statt.
Während der Therapie liegt der Behandelte auf einer Couch und der Therapeut außerhalb seines Blickfeldes. Nicht im direkten Blickkontakt zu sein erleichtert dem Behandelten, sich den inneren Themen zuzuwenden und ungehemmter sprechen zu können. Bei der Therapie geht es darum, möglichst frei über alles, was einem gerade durch den Kopf geht zu sprechen (Einfälle, Gedanken, Gefühle). Ohne vorgegebene Struktur oder Einschränkung.
Dieses Erzählen wird als freies Assoziieren bezeichnet. Der Analytiker bleibt im Hintergrund. Er wird in der Therapie zu einer Art „Projektionsfläche“ für die frühen Bezugspersonen des Behandelten oder für innere Konflikte des Patienten. Dies geschieht meist automatisch und unbewusst.
Der Analytiker analysiert dabei die unbewussten Motive und Hintergründe des dargestellten Erlebens und Verhaltens und gibt diese als „Deutung“ in den gemeinsamen Verstehensprozess ein.
Im Behandlungsverlauf ergibt sich eine Art Muster, welches erkennen lässt, wie ein Patient oder eine Patientin unbewusst mit sich und anderen Menschen umgeht. Außerdem wird geklärt, ob dieser Umgang, der in früheren Situationen sinnvoll war, dem gegenwärtigen Leben angemessen ist oder aus der Vergangenheit fortdauert und damit zu unangemessenem Erleben und Verhalten oder sogar zu Krankheitssymptomen führt.
Das Ziel der Psychoanalyse ist das Aufdecken und die Lösung unbewusster Konflikte. Dies verhilft dem Analysanden zunehmend zu konstruktiven und kreativen Verhaltensveränderungen, zu verbesserter Beziehungsfähigkeit mit sich selbst und anderen Menschen gegenüber und damit zu positiven Persönlichkeitsveränderungen.
Besonderheit:
Varianten der analytischen Psychotherapie können auch als Gruppentherapie erfolgen. Für die Behandlung von Kindern gibt es spezielle Herangehensweisen, bei denen der Psychotherapeut beispielsweise spielend mit dem Kind Kontakt aufnimmt.
Strukturmodell der Psyche nach Freud
Sigmund Freud entwickelte das bis heute bekannte Strukturmodell der Psyche des Menschen. Demzufolge besteht die Psyche zum einem aus dem „Ich“, dem Bewusstsein des Menschen.
Überdies umfasst sie aber auch seine Triebe und Bedürfnisse, das „Es“. Der dritte Bestandteil sind erlernte Werte, Normen und Regeln, das „Über-Ich“.
Laut Freud bilden sich diese drei Funktionen in der frühen Kindheit heraus. Sie sind zum Teil unbewusst und wirken sich auf das innere und äußere Leben des Menschen aus.
Ist nach diesem Modell die Struktur der Psyche im Ungleichgewicht oder die frühe Entwicklung gestört, oder sie weist Defizite auf, kann es zu psychischen Problemen kommen.
Dabei untersucht der Therapeut, wie das Erleben und Fühlen seines Patienten gegenüber ihm nahestehenden Menschen im Privat- und Berufsleben von Überzeugungen und Erfahrungen mitbestimmt wird. Er analysiert dabei, wie seine frühkindlichen Erfahrungen sein bewusstes und unbewusstes Handeln bestimmen.
Behandlungsdauer & Kosten
Dauer:
Die Psychoanalyse ist eine langfristige Therapiemaßnahmen von bis zu 300 Sitzungen – sie dauert mindestens zwei Jahre und findet 2- bis 3-mal pro Woche statt.
Kosten:
Die Psychoanalytische Psychotherapie ist angewandte Psychoanalyse, wie sie im Rahmen der sozialgesetzlichen Vorgaben als Kassenleistung und meist in Anlehnung an diese, auch von Privaten Versicherungen bei entsprechend belegter Notwendigkeit und Indikation (in einem Antragsverfahren nachzuweisen) übernommen wird.
Gesetzlich Versicherte: Liegt ein ausreichender medizinischer Grund vor, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die analytische Psychotherapie und die tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Die Wahl des Therapeuten ist dabei frei, er muss allerdings eine Kassenzulassung besitzen.
Die gesetzlichen Krankenkassen erlauben meist einige Probesitzungen, die es dem Patienten ermöglichen, herauszufinden, ob die Therapie für ihn hilfreich ist und den passenden Analytiker zu wählen. Innerhalb der Probesitzungen legt der Therapeut auch die vorläufige Diagnose fest und erstellt unter Umständen einen Bericht für einen Gutachter der Krankenkasse.
Privat Versicherte: Ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt, liegt vor allem daran, ob diese Leistung von Ihrer Versicherung abgedeckt wird. Sie sollten sich daher zunächst bei ihrer Krankenkasse erkundigen. In jeden Fall müssen Sie die Notwendigkeit der Leistung in einem Antragsverfahren nachweisen. Ich helfe Ihnen gerne bei der Antragsstellung und stehe Ihnen für alle weiteren Fragen mit Rat und Tat zur Verfügung.
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