Supervision
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Supervision
Supervision setzt Konfliktlösung sich zum Ziel. Sie arbeitet dabei auf der Reflexions-, Analyse-, und Handlungsebene.
Supervision (lateinisch für Über-Blick) ist ein auf das Arbeit- und Berufsleben zugeschnittener professioneller Beratungsansatz, der sich an Berufstätige in unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Funktionen richtet.
Supervision bietet dabei die Möglichkeit, gemeinsam über ein Thema, ein Problem oder einen Konflikt zu reflektieren. Und dadurch Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozesse bei Einzelpersonen, Gruppen und Teams zu optimieren. So stellt Supervision ein wichtiges Bindeglied zwischen Stabilität und Wandel in Arbeit und Beruf dar.
Autor: Marta Mustermann
Position: Psychologin
Aktualisiert: 29.04.2021
Inhaltsverzeichnis
Anwendungsbereiche
Abhängig von der Art der Supervision und der Supervisionsaufgabe kann sie Unterrichten neuer Fähigkeiten, Beratung, gemeinsames Bewerten und Evaluieren, Unterstützung bei der Arbeit oder von Projekten und Besprechen von Themen, Problemen, Konflikten oder der laufenden Arbeit sein. Dies kann in Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision geschehen.
1. Einzelsupervision
Die Einzelsupervision bietet sich besonders bei Einzelunternehmern an. Sie bietet hier einen anderen Blick von außen den der Betroffene aufgrund der täglichen Arbeit im Unternehmen verlieren kann. Sie beugt somit einer gewissen „Betriebsblindheit“ vor.
Ich biete Einzelsupervision an für:
- Therapeuten
- Diplom-Psychologen
- Psychologische Berater
- Psychotherapeuten
- Ärzte für Psychotherapie
2. Gruppen- und Teamsupervision
Die Gruppen- und Teamsupervision bietet Arbeitsgruppen einen offenen kommunikativen Rahmen. Fokussiert werden in der Teamsupervision Themen der Zusammenarbeit und die Umsetzung des jeweiligen Arbeitsauftrags, z.B.:
- Beziehungsdynamik innerhalb des Teams
- Teambildung und / oder -entwicklung (Ziele, Regeln, Rollen- und Aufgabenverteilung)
- Konfliktklärungen
- Verbesserung der Kooperation und Kommunikation
- Etablierung einer neuen Unternehmensstrategie
- Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems
Anmerkung zur Gruppen- und Teamsupervision:
Gruppen- und Teamsupervision kann Ängste bei den Beteiligten wecken, die im Auge unbedingt angesprochen und thematisiert werden sollten.
Häufig auftretende Ängste:
- Kränkung und Bloßstellung
- Als inkompetent zu gelten, wenn man Schwierigkeiten und Fehler zugibt
- Schwächung der Position im Team
- Verletzung der Intimsphäre
- Vorwürfe und Schuldzuweisung
- Offenlegung von Konkurrenz und Rivalitäten
Die – von der auftraggebenden Organisation angestrebte – Leistungsfähigkeit bzw. Effizienz einer Organisation hängt oftmals davon ab, wie mit den Mitarbeitenden umgegangen wird. Erfahren Sie Respekt, Anerkennung der geleisteten Arbeit, Förderung oder Mitgestaltung. Es geht darum eine gute Kommunikationskultur zu schaffen, um somit die Identifikation mit der Organisation sowie die Leistungsbereitschaft für diese, zu optimieren.
Da versteckte oder offenvorgetragene gegenseitige Abwertungen ein hohes Kränkungspotential besitzen, wirken sie sich negativ auf Motivation, Arbeitsklima und damit auf die Arbeitseffizienz aus. Ein wichtiges Ziel ist daher, diese Verhaltensmuster zu erkennen, und durch offene, von Respekt getragene Kommunikation zu ersetzen.
Wichtig:
Teamkonflikte können auch das Spiegelbild organisatorischer Mängel und struktureller Defizite sein. In diesen Fällen ist Organisationsberatung oder Organisationsentwicklung angezeigt. Dies muss allerdings erst im Einzelfall herausgearbeitet werden.
Aufgabe und Zielsetzung von Supervision
Supervision setzt sich zum Ziel, Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozesse bei Einzelpersonen, Gruppen und Teams zu begleiten und zu optimieren.
Sie arbeitet dabei auf der Reflexions-, Analyse-, und Handlungsebene und bezieht immer den Kontext der Gesamtorganisation sowie die Besonderheiten des Fachgebietes, in dem die zu Beratenden tätig sind, mit ein.
Die qualitative Verbesserung von Berufsarbeit gehört zu den wichtigen Zielen von Supervision.
Umgebung und Kontrakt
Von der Vorphase der Supervision hängt der Erfolg der Beratung ab, da hier die entscheidenden Weichen gestellt werden. Deshalb muss zunächst klar herausgearbeitet werden, wo die Probleme bzw. der Verbesserungsbedarf bestehen:
- Soll an der Rolle, an der Organisation oder der Profession gearbeitet werden
- In welche Umgebung, mit welchen Rahmenbedingungen soll die Supervision stattfinden (wer nimmt daran teil, wann, wie und wo soll mit der Supervision begonnen werden)
- Wie das Problem bzw. die Aufgabe definiert wird (Problemanalyse/ Problemdiagnose)
Es ist sinnvoll, diese Dinge zu Beginn abzuklären, da es, wenn die Supervision einmal begonnen hat, schwierig ist, die Rahmenbedingungen zu verändern.
Am Ende dieser Vorphase wird ein Kontrakt formuliert, in dem die darin gewonnenen Ergebnisse festgehalten werden.
Anwendung und Verfahren
Da für die meisten Probleme im beruflichen Bereich auch die Persönlichkeit mit hineinspielt, setze ich grundsätzlich die Bereitschaft der Beteiligten voraus, die persönlichen Hintergründe anzuschauen und gegebenenfalls an dem Problem/ den Ursachen zu arbeiten. Eine rein oberflächliche Arbeitsweise kann bestenfalls nur kurzfristige Erfolge bringen.
Supervisionsverfahren:
- Fallsupervision – hier können Psychotherapeuten, Musiktherapeuten, Erzieher, Lehrer, einzelne Schüler oder Schülergruppen Ihre Arbeit mit Anderen reflektieren. Fallsupervision führe ich als Einzelsupervision, Gruppensupervision oder für Teams durch. Für Fallsupervision bei mir erhalten Sie Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer Musterbundesland.
- Teamsupervision– hier wird daran gearbeitet, dass ein Arbeitsteam gut zusammenarbeiten kann, ohne dass Probleme oder Konflikte den Arbeitsablauf behindern. Konflikte zwischen den einzelnen Teammitgliedern oder dem Team mit Anderen (Vorgesetzten, anderen Teams) werden beleuchtet und gelöst.
- Konfliktsupervision – hier beschäftigt sich man mit Verhaltensweisen, Strukturen und Einstellungen, die zu Konflikten beitragen. In der Supervision wird Raum geboten, diese zu überdenken und möglicherweise zu verändern. Konfliktsupervision kann als Einzelsupervision oder im Team durchgeführt werden.
- Hilfe bei Mobbing – Mobbing findet meist in sehr komplexen Systemen am Arbeitsplatz, in der Schule oder in Vereinen statt. Oft wird Mobbing lange ignoriert. Erst wenn die Situation eskaliert, wird meist das Opfer oder der Täter (wenn Mobbing von einem einzigen Täter ausgeht) aus der Gruppe oder dem Team entfernt. Das führt in der Regel dazu, dass es ein neues Opfer oder einen neuen Täter gibt. Die Ursache von Mobbing liegt in der Regel in der Gruppenstruktur, die oft von der Leitung vorgegeben wird, im Leitungsstil an sich oder in einer komplexen Gruppendynamik. Dieses aufzudecken und zu verändern ist Ziel der Supervision von Mobbingsituationen. Supervision bei Mobbing kann auch mit Einzelpersonen durchgeführt werden; am sinnvollsten ist es jedoch, alle die direkt oder indirekt am Mobbing beteiligt sind, nach und nach in den Supervisionsprozess einzubeziehen.
Dauer
Die Dauer der Supervision hängt von den individuellen Bedürfnissen der Supervisanden ab. Sie kann von einer einzelnen Stunde bis zu einer jahrelangen, fortlaufenden Supervision dauern. Die Dauer lässt sich erst in einem unverbindlichen Vorgespräch abschätzen, wenn ich den genauen Umfang und Inhalt der Supervision kenne.
Kosten
Die Kosten für die Supervision werden individuell verhandelt. Meine Supervisionsausbildung habe ich am Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin gemacht. Diese Ausbildung ist von der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) anerkannt.
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